Das Kunstwerk auf dem Marktplatz Krále Jiřího z Poděbrad in Cheb
Autoren, welche an der Ausschreibung teilgenommen haben
Prof. Marian Karel, akademischer Maler(Praha)
Jaroslav Róna (Praha)
Luděk Vystyd (Cheb)
Mgr.- akademischer Bildhauer Marie Šeborová(Praha)
Mgr.art Dalibor Bača (Praha)
Jean-Paul Chablais (Praha)
Mga. Luděk Míšek (Chrást u Plzně)
Jan Kovařík (Praha)
Aleš Andrle (Praha)
Mga. Lukáš Wagner (Praha)
Pavel Drda, akademischer Bildhauer (Bystřička)
Miloslav Svoboda, ak.sochař (Cheb)
Akademischr Bildhauer Antonín Kašpar (Praha)
Vladimír Kalouš (Aš)
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Beschreibung und Verlauf des Wettbewerbs
Beschreibung und Verlauf des Wettbewerbs
Beschreibung von einzelnen Werken
Prof. Marian Karel, akademischer Maler
Das entworfene Artefakt stellt die Bemühungen dar, das, durch den Durbruch der Südfront des Marktplatzes entstandenes Problem zu lösen. Im gesamten Verlauf der Allee Svobody gibt es kein Ziel zum dem die Allee in Gegenwart visuell gerichtet worden wäre. Der Marktplatz taucht hinter dem Terrainbruch an der Stelle des Durchbruchs Schritt für Schritt auf. Im Blick vom Marktplatz dann entschwindet der Raum in Richtung Süden. Der Sinn des entworfenen Artifaktes liegt darin die verfolgbare Aufmerksamkeit bis zu dem Zeitpunkt so lange zu halten, wo man den Marktplatz in seiner Integrität erblicken und ihn betreten kann.
Der Entwurf ist bemüht sich von den politischen Proklamationen frei zu machen, die, genau wie in der Vergangenheit, zum Vorwand für seine Verwüstung werden könnten. Er gibt sich lediglich Mühe das Faktum zu konstatieren, dass gerade an dieser Stelle sich die mittelalterliche Stadt Cheb der neuen industriellen Epoche eröffnet hat.
Arbeitsbezeichnung des Artefaktes ist Pforte der Geschichte.
Pforte ist ein Universalsymbol, sie ist eine Gestalt die offensichtlich und leserlich ist auch in einer abstrakten Präsentation. Ihre einfache Form verfügt über zwei Grundpositionen: geöffnete und geschlossene. In der geschlossenen Position verschwimmt der Rahmen und das Flügel in eine symmetrische kompakte Platte zusammen. In der geöffneten Position dreht sich das massive Flügel von dem Subtilrahmen fort. Auf dieser Weise entsteht eine zerbrechliche Komposition, durch die man hindurchgehen kann.
Für Anblick auf das Werk bitte hier klicken.
Jaroslav Róna
Grundlegende stereometrische Gegebenheiten - abfallender kopfsteingepflasterter Marktplatz, welcher aus dem Format fast einer Straße in einen breiten und sehr langen Marktplatz verbreitet wird, auf dem ein Block von gotischen Gebäuden dominiert, so genanter Stöckel. Ausgangserwägung ist die, dass das Werk mit der Höhe her nicht zum Konkurrenten des Stöckels werden darf, es sollte zentralle Lage haben und es dürfte nicht all zu viel gegliedert und auf sich die Aufmerksamkeit hinreißend sein.
Ich habe so etwas wie ein Omfalos gebildet - also den Nabel der Welt, als eine Stelle mit einer starken symbolischen Bedeutung. Eine Stelle, die ein gewisses imaginäres Stadtzentrum und folgend Zentrum der Welt gebildet hätte. Der entworfene Nabel der Welt geht, von der Form her, aus einer Ellipse hervor, deren Form für die gegebene Stelle mehre geeignet ist als eine Kreisform und zugleich ist eine Ellipse eine bipolare Gestaltung mit zwei Brennpunkten und symbolisiert das primäre DU und ICH, Die Beziehung zwischen dem Menschen und dem Gott. Ellipsenförmiger Stein ist mit einem Relief bedeckt, durch ein Netz des vermehrten Fraktals gebildet, also bis ins Unendliche sich anbindende und vermehrende Gestaltung, den, von einer Reihe der Naturstrukturen bildenden Bestand. Der Stein hat ein Ellipsenwasserbecken herum, in das, das Wasser aus einem Überlauf fließt und charakteristisch und angenehm braust. Den Brunnen herum schlägt man vor eine ganz einfache Sitzform zu installieren, um den Vorbeigehenden zu ermöglichen sich hier ausruhen und relaxen zu können, und auch dafür, damit der Raum den Brunnen herum Treffen und eine ungestörte Kommunikation der Stadteinwohner und -besucher ermöglicht.
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Luděk Vystyd
Ein Kugel aus dunklem, geschliffenem Granitstein, mit Meilensteindaten versehen, rotiert chaotisch auf der Wasseroberfläche in einer rostfreien (geschmiedeten) Barockkäfig auf einem romanisch-gotischen Bockstand aus dem grob gehauen grauen Granitstein, der auf einem slowanische Hügel, mit langen Granitsteinbrocken gepflastert und absteigend in ein im Umkreis laufenden Entwässerungs-drain führend installiert ist, durch den sie mit einer chronologischen Achse verbunden ist und die den Sinn von den, an der Kugel erscheinenden Daten erklärt.
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Mgr.- akademischer Bildhauer Marie Šeborová
Der Entwurf des Kunstwerkes auf dem Marktplatz Krále Jiřího z Poděbrad in Cheb ist als eine Bildhauerinstallation konzipiert, die sich ideologisch auf die Stadthistorie bezieht und auf das Kunstwerk - Demogramm - d.h. Deckel des Entwässerungsdrain anbindend. Die entworfene Lösung verdeutlicht und macht merkwürdiger den Charakter der gegebenen Stelle.
Die Bildhauerinstallation ist als ein bestimmter „meeting point" gedacht - als ein Treffpunkt - von Menschens-, Gedanken-, Gefühlen- Historietreffen....Die Installation alleine wird durch zwei Elemente gebildet: Steinstatue - Bänkchen (Parkbank) und ein Bronzeobjekt.
Das Objekt - den imaginären Punkt bildet eine Pyramide. Objektoberfläche ist mit einer Reliefstruktur bedeckt, die durch zufällig ausgewählte Wörter aus den Texten der Historie der Stadt Cheb gebildet werden, die auf dem Deckel des Entwässerungsdrains verwendet werden. Diese, aus dem gegebenen Kontext herausgerissene Wörter überschneiden sich unterschiedlich, lagern sich an, verbinden sich - und so bilden sie eine neue Struktur, die nicht mehr die Form der Aufschrift, mit einer klaren Mitteilung, verweisend auf bedeutende Augenblicke aus der Stadthistorie hat. Im Gegenteil, hier erscheint eine neue visuelle Situation, die von jedem Zuschauer „nach seinem gelesen" werden kann.
Statue - das Bänkchen stellt irgendein anthropomorphes Geschöpf dar, das kann, aber es muß nicht als Engel oder Wächter oder Alien (in der Übersetzung mehr ein Ausländer als ein Eindringling) bezeichnet sein. Wir können uns ihn als einen stummen Zeugen der geraumer Zeit und der gesamten Stadthistorie vorstellen.
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Mgr.art Dalibor Bača
Chronologische Achse der Stadt Cheb ist kontinuierlich mit zwei, aus der Achse der Stadt Cheb sich auseinander entwickelnden Scheiben verbunden. Das bildhauerische Artefakt, Achse der Stadt Cheb und eine Fontäne - Tränke auf dem Ende der Achs werden als ein bildendes ideologisch verbundenes Objekt betrachtet.
Zum wichtigen Entwurf des gesamten Elementes wird das Wasser, das aus dem Bronzeobjekt - aus der Plastik, in Strömen herunter läuft a fließt durch die Spalten der Spirale, die auf der Ebene der Fußgängerzone (liegend) installiert ist. Linien der Spirale verbinden sich flüssig mit der Zeitachse.
Das, auf dem Marktplatz situiertes Artefakt symbolisiert Anfangszeitraum. Die Statue ist von der Form her unerforschlich. Ein Teil des Körpers hat geometrische Form, aber schrittweise verwandelt sie sich in organisch mollige Gestalt. Organischer, molliger Teil des Artefakts ist direkt mit dem Wasserstrom verbunden, welcher aus der Plastik fließt. Man kann es als Sprudel der Bewegung, der Energie, des Lebens wahrnehmen, welcher ab dem Jahre 1061 angefangen hat, sich für die Stadt Cheb zu entwickeln. Das Wasser wird so auf das Räderwerk der Geschichte getrieben.
Historieachse ist mit einer kleinen Scheibe beendet, die symbolisch deutet weitere Entwicklung der chronologischen Achse in die Zukunft an - für die Nachfolgegeneration. In der Mitte der Scheibe ist wieder ein Wasserelement entworfen worden (eine kleine Fontäne). Sie dient zugleich als Tränke mit dem Trinkwasser, und ist für die Vorbeigehende vorgesehen.
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Jean-Paul Chablais
Entwurf des Kunstwerkes auf dem Marktplatz Krále Jiřího z Poděbrad in Chebu ist als eine Statue gedacht, in der Form einer 5 m hohen Säule gebildet, die auf dem Zusammenfluss der Strassen und des Marktplatzes steht. Die Säule öffnet sich wie eine Fraktur und bildet so eine Öffnung - einen imaginären Durchgang, Guckloch, Passage. Durch die Passage, bzw. Tür geht eine Gestalt. Sie stellt also symbolisch den Übergang zwischen der Vergangenheit und der Zukunft. Die Statue ist eine symbolische Darstellung der Stadt Cheb und seiner permanente Rolle als eine Stelle an der sich Zivilisationen, Kulturen und Ideologien treffen und begegnen.
Die Statue ist im Endteil des Marktplatzes situiert und wird auf einem Steinsockel installiert.
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Mga. Luděk Míšek
Ich habe das Artefakt auf dem Marktplatz in Form einer Säule in einer minimalisierten Auffassung gelöst. Die Säule habe ich als einen zentralen Punkt gewählt, als eine Stelle die für das Begegnen bestimmt ist. Die Säule stellt ein Artefakt des vorzeitlichen Menihers - eine Stelle der Entstehung - Verbindung der Erde mit dem Universum, ein Treffpunkt dar.Die gesamte Säule ist lediglich unter der Hilfe von Zylindern und Quadern mit unterschiedlichen Höhen und Proportionen gebildet, auf dieser Grundlage wird die Spannung und Suchen nach einer visuellen Harmonie und zugleich einer Unruhe und der Bewegung im Universum gebildet. Ich habe hier ein Prizip der Eintragung verwendet, wo ein Kreis in ein Quadrat und das dann folgend in einen Kreis und dieser wieder in ein Quadrat eingetragen wird und so wächst die Säule aus dem Universum in der Richtung Erde auf, wo sie zu ihren Bestandteil wird. Ich habe hier ein Element des langsamen Umdrehens von Quadern und Zylindern verwendet - immer gibt es ein Quader, welcher in der Richtung des Uhrzeigers geschoben ist und auf dieser Weise wird eine Illusion der Bewegung und des Drehens gebildet.
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Jan Kovařík
Die zu entwerfende Lösung geht aus der Anforderung aus, dass die Zeitachse mit einem Kunstartefakt (Objekt) beendet werden soll. Man versteht dieses Objekt als irgendein Symbol der Stadt, wie ein Buch und die daraus hervorgehende Informationen - der Zeitachse (Demogramm).
Das Objekt wächst aus der gepflasterten Umgebung heraus und wird aus sich schrittweise verkleinernden Pflastersteinen zusammengesetzt und dies in gleicher Ordnung, in der die Pflastersteine herum verlegt sind. Sie bildet also ein Eindruck der Stadtmasse, die zu Zwecken - eine Information zu überreichen, in Form einer Zeitachse, die dann aus ihr weiter durch die Fußgängerzone läuft, aufgewachsen ist.
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Aleš Andrle
Für die Darstellung und zugleich Ergänzung des Anfangs der Zeitachse, welche ich von der Bedeutung her bevorzuge, habe ich thematisch eine Fontäne gewählt. Der Marktplatz verfügt schon über zwei Brunnen und deshalb stellt die Fontäne in diesem Teil des Markplatzes eine logische Krönung dar.
Niedrige, scheinbar einfache Kreisform zieht auf sich eine komplizierte Form einer Mittelpunktsspirale an. Die Spirale hat die Aufgabe, in der Zeit wo die Fontäne voll funktionsfähig ist, das Wasser auf einer interessanten Weise in die und vor der Mitte zu verteilen, und derartig gewissermaßen unterschiedliche Bilder in der Kräuselung des herabfließenden Wassers, die Oberfläche hinunter, zu bilden. Und dank der absteigenden Spirale erhält die eigene Strömung noch dazu eine definierbare Richtung. Diese aufwickelnde und abwickelnde Strömung soll auf der besten möglichen Weise die Zeitströmung andeuten. In dem Zeitraum wo die Fontäne mit dem Wasser nicht eingefüllt wird, führt das Relief der Fontäne einen Beobachter in das gleiche imaginäre Spiel mit dem Verlauf und Zusammenhang zwischen der Zeit und dem Raum hinein. Die klimatischen Bedingungen (Schnee) werden dazu beitragen und auf der Oberfläche werden weitere interessante Ornamentalbilder gebildet, die das eigene Zeitleben des Objektes unterstützen werden.
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Mga. Lukáš Wagner
Für die Funktionsanbindung auf die Zeitachse wählte ich thematisch eine Struktur von drehbaren Körpern, die Zeitverlauf hervorrufen. Ich bin auch bemüht gewesen die Stelle der Statue angenehmer zu machen und dem Menschenmaß anzupassen. Also der Möglichkeit des sicheren Ausruhens, Vergnügens und Begegnung von Menschen anzupassen.
Zu Hauptform wählte ich eine Spindel, ihre Oberfläche, vom Gipfel herunter fließt das Wasser und dabei dreht sich die ganze Spindel in der Gegenrichtung. Dies hinterlässt auf der Wasseroberfläche unter der Spindel eine Erscheinung, die einer Spur im Sand von Zeno-garten in Japan ähnlich ist. Dieses Ergebnis erreichte ich so, dass man auf der Oberfläche der Spindel sieben Führungsleisten eingewickelt hat, die jeweils das herunterfliesende Wasser entsprechend ausrichten und als Aufzeichnung erscheint sie auf der Wasseroberfläche. Untere Wanne der Fontäne ist von der Form her so angepasst, dass man auf ihrem Rand bequem sitzen und den Klang des strömenden Wassers anhören kann.
Auch die untere Wanne ist drehbar. Man könnte sagen prinzipiell wie ein Kinderkarussell. Mit der Umdrehung der Wanne würde man den Wasserdurchfluss beschleunigen, womit das Objekt insgesamt interaktiver wird und für seine direkte Anbindung auf das Schöpfen auch für einen Menschen, welcher mit der Fontäne kommuniziert, interessanter wird. Ein aufwiegendes Element auf dem Gipfel der Fontäne ist ein symbolisch umgewandelter Wappen der Stadt Cheb, mit dem die Zeit und Einflussumkreis dieser Stadt auf die nahe und auch entfernte Umgebung behauptet wird. Im Winter ist die Plastik im Stande sehr gut auch ohne Wasser funktionsfähig zu bleiben, da der kinetische Mechanismus vom Wasser unabhängig ist.
Den Maßstab der Fontäne wählte ich so, damit er mit der Größe mit den bestehenden Brunnen korespondiert und der Raum im Verhältnis zu einem Menschen vervollständigt wird. Also es soll dazu führen dass der Marktplatz mit der Strasse Svobody optisch und was die Bedeutung anbelangt verkoppelt werden.
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Pavel Drda, ak. sochař
Um den Durchblick im Raum des Marktplatzes Krále Jiřího z Poděbrad effektiv zu nutzen entwirft der Autor, dass das Artefakt auf die Achse - die Straße - tiefer in den Marktplatz hin platziert wird.
Anfang der chronologischen Achse wird so um cca 12 Meter verschoben.
Der Autor entwirft die Plastik „Große Freude". Es handelt sich um Figuralplastik, die spontane Freude eines menschlichen Geschöpfs ausdrückt. In einer immer komplizierten Welt, in einer immer mehr abgehetzten Zeit fordert die Plastik dass man eines von einfachsten und gleichzeitig schönsten von menschlichen Gefühlen - der Freude, bewusst sein soll. Das Objekt fordert auf zum Anhalten, Karessieren mit der Auge aber auch mit den Handflächen, inspiriert zum Lachen und einer guten Laune.
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Miloslav Svoboda, ak.sochař
Nach der Beurteilung der Lage und des Raumes auf dem Marktplatzes Krále Jiřího z Poděbrad entwirft der Autor das Artefakt tiefer in den Marktplatz, auf die Achse der Straße Březinova zu platzieren. Anfang der chronologischen Achse wird auf dieser Weise cca um 12 Meter verschoben.
Inhaltsbezogen wird das Artefakt als ein Wasserbrunnen entworfen. Das Objekt soll die historischen Stadtteile Cheb evozieren. Der Autor meint wohl das Richtige, er kehrt zu einer historischen Lösung des Marktplatzes zurück (im 18. Jahrhundert gab es an dieser Stelle einen Brunnen).
Er entwirft einen Quader, in dessen Wänden Fenster und Gucklöcher erscheinen, manche sind real, andere sind blind. „Bedachung" ist symbolisch, einen Bestandteil bildet geschmiedetes Stahlgitter in der For eines Pyramidedaches. Aus irgendwelchen Wandlöchern des Objektes wird das Wasser, frei die Wände hinunterfließend strömen.
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Akad. soch. Antonín Kašpar
Bei der Arbeit auf der Statue bin von nachstehend angeführten Überlegungen ausgegangen. Die Statue soll in dem oberen Teil des Marktplatzes stehen, wo sie zu einer Dominante werden soll. An diese Stelle stand mal ein Brunnen, es wäre also angebracht, dass man in der neuen Statue wieder ein Wasserelement verwendet. Die Statue sollte mit keinem Steinbecken oder Geländer begrenzt werden. Es gab hier ursprünglich Stadttor, deshalb könnte die Statue einen Torbogen oder zu mindest seinen Teil evozieren und den Zuschauer dazu bewegen, durch diesen Bogen durchzugehen, als ob es ein allegorisches Tor wäre, durch das er aus der Historie in die Gegenwart und umgedreht, durchgegangen worden wäre. Die Statue auf so bedeutender Stelle sollte eindeutige auf die Vergangenheit verweisende Botschaft tragen, die in der Gegenwart gültig und möglicherweise aktuell auch für die zukünftigen Generationen ist. Die Statue sollte auch ein interaktives Element haben, mit dem sie sich in das Leben der Stadt Cheb so, eingegliedert hätte, damit sie für die Einwohner stets aktuell ist.
Deshalb beschließ ich eine zweiteilige Statue zu bilden.
Ein Obelisk - schwarzes Prisma aus dem geschliffenen Granitstein. Aus der Mitte seiner oberen Platte, die so ausgefräst wird, dass sie einen seichen Schüssel bildet, wird es ein Wasserzufuhr geben, mit dem der gesamte Schüssel so eingefüllt wird, dass er bei dem Anblick von oben ein quadratisches Spiegel bildet. Im Eckpunkt auf den ein Finger zeigt, wird das Wasser hinausfliesen d.h. bei dem Anblick von unten wird es quellen und durch die ausgefrästen Rillen die ihm einen Weg machen werden, wird es nach unten fliesen, als ob es auf den Steinen so gemurmelt hätte, dass es möglich wäre auf jede beliebige Stelle das Wasser an die Handfläche zu nehmen. In dem unteren Teil wird das Wasser in einen Kanal einmünden, welcher den Anfang des 400 m langen Demogramm bilden wird.
Eine Bronzehand - cca 250 cm vom Obelisk entfernt wächst aus der Pflasterung des Marktplatzes naturalistisch modellierte Bronzehand mit dem aufgerichteten Finger auf, welcher auf einen Punkt auf der oberen Ecke des Obelisk zeigt, dass er es fast berührt. Diese organische Form bildet einen Gegensatz zu den reinen und geraden Linien des Obelisk und gemeinsam mit ihm evoziert sie das Tor, durch das man aus der Historie des Marktplatzes in die Gegenwart der neuen Fußgängerzone und zurück durchgehen kann.
Auf die Fläche des Obelisk, dicht unter ihrem Rand habe ich eine Lateinaufschrift platziert: RES FUTURUS IN MANIBUS VESTRIS HABETIS, was ja bedeutet „DIE ZUKÜNFTIGE SACHEN HABEN SIE IN IHREN HÄNDEN" und bildet insgesamt einen Ring der Schrift herum des Prismas.
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Vladimír Kalouš
Entwurf für das Artefakt auf dem oberen Teil des Marktplatzes Krále Jiřího z Poděbrad ist ein Romanischer Steinbogen der max. Höhe von v. 2,5 m, gegebenenfalls mit einem Wasserfall in seinem oberen Teil. Unter ihm liegt ein Kreisabflussgitter, welches den, durch die Mitte der Fußgängerzone durchlaufenden Arretierrost beendet.
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Wettbewerbsverlauf
Von allen angeführten Entwürfen sind in der ersten Phase drei ausgewählt worden.
· Prof. Marian Karel, Akademischer Maler
· Jaroslav Róna
· Akad. Bildhauer. Antonín Kašpar
Die Autoren sind dann aufgefordert worden ihre Entwürfe weiter auszuarbeiten und darauf hin verlief der Finalauswahl. Als Siegentwurf ist das Projekt mit der Arbeitsbezeichnung „Pforte der Zeit" des Autors Prof. Marian Karel ausgewählt worden.
Prof. Marian Karel, akademischer Maler
Das entworfene Artefakt stellt die Bemühungen dar, das, durch den Durbruch der Südfront des Marktplatzes entstandenes Problem zu lösen. Im gesamten Verlauf der Allee Svobody gibt es kein Ziel zum dem die Allee in Gegenwart visuell gerichtet worden wäre. Der Marktplatz taucht hinter dem Terrainbruch an der Stelle des Durchbruchs Schritt für Schritt auf. Im Blick vom Marktplatz dann entschwindet der Raum in Richtung Süden. Der Sinn des entworfenen Artifaktes liegt darin die verfolgbare Aufmerksamkeit bis zu dem Zeitpunkt so lange zu halten, wo man den Marktplatz in seiner Integrität erblicken und ihn betreten kann.
Der Entwurf ist bemüht sich von den politischen Proklamationen frei zu machen, die, genau wie in der Vergangenheit, zum Vorwand für seine Verwüstung werden könnten. Er gibt sich lediglich Mühe das Faktum zu konstatieren, dass gerade an dieser Stelle sich die mittelalterliche Stadt Cheb der neuen industriellen Epoche eröffnet hat.
Arbeitsbezeichnung des Artefaktes ist Pforte der Geschichte.
Pforte ist ein Universalsymbol, sie ist eine Gestalt die offensichtlich und leserlich ist auch in einer abstrakten Präsentation. Ihre einfache Form verfügt über zwei Grundpositionen: geöffnete und geschlossene. In der geschlossenen Position verschwimmt der Rahmen und das Flügel in eine symmetrische kompakte Platte zusammen. In der geöffneten Position dreht sich das massive Flügel von dem Subtilrahmen fort. Auf dieser Weise entsteht eine zerbrechliche Komposition, durch die man hindurchgehen kann.
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Jaroslav Róna
Grundlegende stereometrische Gegebenheiten - abfallender kopfsteingepflasterter Marktplatz, welcher aus dem Format fast einer Straße in einen breiten und sehr langen Marktplatz verbreitet wird, auf dem ein Block von gotischen Gebäuden dominiert, so genanter Stöckel. Ausgangserwägung ist die, dass das Werk mit der Höhe her nicht zum Konkurrenten des Stöckels werden darf, es sollte zentralle Lage haben und es dürfte nicht all zu viel gegliedert und auf sich die Aufmerksamkeit hinreißend sein.
Ich habe so etwas wie ein Omfalos gebildet - also den Nabel der Welt, als eine Stelle mit einer starken symbolischen Bedeutung. Eine Stelle, die ein gewisses imaginäres Stadtzentrum und folgend Zentrum der Welt gebildet hätte. Der entworfene Nabel der Welt geht, von der Form her, aus einer Ellipse hervor, deren Form für die gegebene Stelle mehre geeignet ist als eine Kreisform und zugleich ist eine Ellipse eine bipolare Gestaltung mit zwei Brennpunkten und symbolisiert das primäre DU und ICH, Die Beziehung zwischen dem Menschen und dem Gott. Ellipsenförmiger Stein ist mit einem Relief bedeckt, durch ein Netz des vermehrten Fraktals gebildet, also bis ins Unendliche sich anbindende und vermehrende Gestaltung, den, von einer Reihe der Naturstrukturen bildenden Bestand. Der Stein hat ein Ellipsenwasserbecken herum, in das, das Wasser aus einem Überlauf fließt und charakteristisch und angenehm braust. Den Brunnen herum schlägt man vor eine ganz einfache Sitzform zu installieren, um den Vorbeigehenden zu ermöglichen sich hier ausruhen und relaxen zu können, und auch dafür, damit der Raum den Brunnen herum Treffen und eine ungestörte Kommunikation der Stadteinwohner und -besucher ermöglicht.
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Luděk Vystyd
Ein Kugel aus dunklem, geschliffenem Granitstein, mit Meilensteindaten versehen, rotiert chaotisch auf der Wasseroberfläche in einer rostfreien (geschmiedeten) Barockkäfig auf einem romanisch-gotischen Bockstand aus dem grob gehauen grauen Granitstein, der auf einem slowanische Hügel, mit langen Granitsteinbrocken gepflastert und absteigend in ein im Umkreis laufenden Entwässerungs-drain führend installiert ist, durch den sie mit einer chronologischen Achse verbunden ist und die den Sinn von den, an der Kugel erscheinenden Daten erklärt.
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Mgr.- akademischer Bildhauer Marie Šeborová
Der Entwurf des Kunstwerkes auf dem Marktplatz Krále Jiřího z Poděbrad in Cheb ist als eine Bildhauerinstallation konzipiert, die sich ideologisch auf die Stadthistorie bezieht und auf das Kunstwerk - Demogramm - d.h. Deckel des Entwässerungsdrain anbindend. Die entworfene Lösung verdeutlicht und macht merkwürdiger den Charakter der gegebenen Stelle.
Die Bildhauerinstallation ist als ein bestimmter „meeting point" gedacht - als ein Treffpunkt - von Menschens-, Gedanken-, Gefühlen- Historietreffen....Die Installation alleine wird durch zwei Elemente gebildet: Steinstatue - Bänkchen (Parkbank) und ein Bronzeobjekt.
Das Objekt - den imaginären Punkt bildet eine Pyramide. Objektoberfläche ist mit einer Reliefstruktur bedeckt, die durch zufällig ausgewählte Wörter aus den Texten der Historie der Stadt Cheb gebildet werden, die auf dem Deckel des Entwässerungsdrains verwendet werden. Diese, aus dem gegebenen Kontext herausgerissene Wörter überschneiden sich unterschiedlich, lagern sich an, verbinden sich - und so bilden sie eine neue Struktur, die nicht mehr die Form der Aufschrift, mit einer klaren Mitteilung, verweisend auf bedeutende Augenblicke aus der Stadthistorie hat. Im Gegenteil, hier erscheint eine neue visuelle Situation, die von jedem Zuschauer „nach seinem gelesen" werden kann.
Statue - das Bänkchen stellt irgendein anthropomorphes Geschöpf dar, das kann, aber es muß nicht als Engel oder Wächter oder Alien (in der Übersetzung mehr ein Ausländer als ein Eindringling) bezeichnet sein. Wir können uns ihn als einen stummen Zeugen der geraumer Zeit und der gesamten Stadthistorie vorstellen.
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Mgr.art Dalibor Bača
Chronologische Achse der Stadt Cheb ist kontinuierlich mit zwei, aus der Achse der Stadt Cheb sich auseinander entwickelnden Scheiben verbunden. Das bildhauerische Artefakt, Achse der Stadt Cheb und eine Fontäne - Tränke auf dem Ende der Achs werden als ein bildendes ideologisch verbundenes Objekt betrachtet.
Zum wichtigen Entwurf des gesamten Elementes wird das Wasser, das aus dem Bronzeobjekt - aus der Plastik, in Strömen herunter läuft a fließt durch die Spalten der Spirale, die auf der Ebene der Fußgängerzone (liegend) installiert ist. Linien der Spirale verbinden sich flüssig mit der Zeitachse.
Das, auf dem Marktplatz situiertes Artefakt symbolisiert Anfangszeitraum. Die Statue ist von der Form her unerforschlich. Ein Teil des Körpers hat geometrische Form, aber schrittweise verwandelt sie sich in organisch mollige Gestalt. Organischer, molliger Teil des Artefakts ist direkt mit dem Wasserstrom verbunden, welcher aus der Plastik fließt. Man kann es als Sprudel der Bewegung, der Energie, des Lebens wahrnehmen, welcher ab dem Jahre 1061 angefangen hat, sich für die Stadt Cheb zu entwickeln. Das Wasser wird so auf das Räderwerk der Geschichte getrieben.
Historieachse ist mit einer kleinen Scheibe beendet, die symbolisch deutet weitere Entwicklung der chronologischen Achse in die Zukunft an - für die Nachfolgegeneration. In der Mitte der Scheibe ist wieder ein Wasserelement entworfen worden (eine kleine Fontäne). Sie dient zugleich als Tränke mit dem Trinkwasser, und ist für die Vorbeigehende vorgesehen.
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Jean-Paul Chablais
Entwurf des Kunstwerkes auf dem Marktplatz Krále Jiřího z Poděbrad in Chebu ist als eine Statue gedacht, in der Form einer 5 m hohen Säule gebildet, die auf dem Zusammenfluss der Strassen und des Marktplatzes steht. Die Säule öffnet sich wie eine Fraktur und bildet so eine Öffnung - einen imaginären Durchgang, Guckloch, Passage. Durch die Passage, bzw. Tür geht eine Gestalt. Sie stellt also symbolisch den Übergang zwischen der Vergangenheit und der Zukunft. Die Statue ist eine symbolische Darstellung der Stadt Cheb und seiner permanente Rolle als eine Stelle an der sich Zivilisationen, Kulturen und Ideologien treffen und begegnen.
Die Statue ist im Endteil des Marktplatzes situiert und wird auf einem Steinsockel installiert.
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Mga. Luděk Míšek
Ich habe das Artefakt auf dem Marktplatz in Form einer Säule in einer minimalisierten Auffassung gelöst. Die Säule habe ich als einen zentralen Punkt gewählt, als eine Stelle die für das Begegnen bestimmt ist. Die Säule stellt ein Artefakt des vorzeitlichen Menihers - eine Stelle der Entstehung - Verbindung der Erde mit dem Universum, ein Treffpunkt dar.Die gesamte Säule ist lediglich unter der Hilfe von Zylindern und Quadern mit unterschiedlichen Höhen und Proportionen gebildet, auf dieser Grundlage wird die Spannung und Suchen nach einer visuellen Harmonie und zugleich einer Unruhe und der Bewegung im Universum gebildet. Ich habe hier ein Prizip der Eintragung verwendet, wo ein Kreis in ein Quadrat und das dann folgend in einen Kreis und dieser wieder in ein Quadrat eingetragen wird und so wächst die Säule aus dem Universum in der Richtung Erde auf, wo sie zu ihren Bestandteil wird. Ich habe hier ein Element des langsamen Umdrehens von Quadern und Zylindern verwendet - immer gibt es ein Quader, welcher in der Richtung des Uhrzeigers geschoben ist und auf dieser Weise wird eine Illusion der Bewegung und des Drehens gebildet.
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Jan Kovařík
Die zu entwerfende Lösung geht aus der Anforderung aus, dass die Zeitachse mit einem Kunstartefakt (Objekt) beendet werden soll. Man versteht dieses Objekt als irgendein Symbol der Stadt, wie ein Buch und die daraus hervorgehende Informationen - der Zeitachse (Demogramm).
Das Objekt wächst aus der gepflasterten Umgebung heraus und wird aus sich schrittweise verkleinernden Pflastersteinen zusammengesetzt und dies in gleicher Ordnung, in der die Pflastersteine herum verlegt sind. Sie bildet also ein Eindruck der Stadtmasse, die zu Zwecken - eine Information zu überreichen, in Form einer Zeitachse, die dann aus ihr weiter durch die Fußgängerzone läuft, aufgewachsen ist.
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Aleš Andrle
Für die Darstellung und zugleich Ergänzung des Anfangs der Zeitachse, welche ich von der Bedeutung her bevorzuge, habe ich thematisch eine Fontäne gewählt. Der Marktplatz verfügt schon über zwei Brunnen und deshalb stellt die Fontäne in diesem Teil des Markplatzes eine logische Krönung dar.
Niedrige, scheinbar einfache Kreisform zieht auf sich eine komplizierte Form einer Mittelpunktsspirale an. Die Spirale hat die Aufgabe, in der Zeit wo die Fontäne voll funktionsfähig ist, das Wasser auf einer interessanten Weise in die und vor der Mitte zu verteilen, und derartig gewissermaßen unterschiedliche Bilder in der Kräuselung des herabfließenden Wassers, die Oberfläche hinunter, zu bilden. Und dank der absteigenden Spirale erhält die eigene Strömung noch dazu eine definierbare Richtung. Diese aufwickelnde und abwickelnde Strömung soll auf der besten möglichen Weise die Zeitströmung andeuten. In dem Zeitraum wo die Fontäne mit dem Wasser nicht eingefüllt wird, führt das Relief der Fontäne einen Beobachter in das gleiche imaginäre Spiel mit dem Verlauf und Zusammenhang zwischen der Zeit und dem Raum hinein. Die klimatischen Bedingungen (Schnee) werden dazu beitragen und auf der Oberfläche werden weitere interessante Ornamentalbilder gebildet, die das eigene Zeitleben des Objektes unterstützen werden.
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Mga. Lukáš Wagner
Für die Funktionsanbindung auf die Zeitachse wählte ich thematisch eine Struktur von drehbaren Körpern, die Zeitverlauf hervorrufen. Ich bin auch bemüht gewesen die Stelle der Statue angenehmer zu machen und dem Menschenmaß anzupassen. Also der Möglichkeit des sicheren Ausruhens, Vergnügens und Begegnung von Menschen anzupassen.
Zu Hauptform wählte ich eine Spindel, ihre Oberfläche, vom Gipfel herunter fließt das Wasser und dabei dreht sich die ganze Spindel in der Gegenrichtung. Dies hinterlässt auf der Wasseroberfläche unter der Spindel eine Erscheinung, die einer Spur im Sand von Zeno-garten in Japan ähnlich ist. Dieses Ergebnis erreichte ich so, dass man auf der Oberfläche der Spindel sieben Führungsleisten eingewickelt hat, die jeweils das herunterfliesende Wasser entsprechend ausrichten und als Aufzeichnung erscheint sie auf der Wasseroberfläche. Untere Wanne der Fontäne ist von der Form her so angepasst, dass man auf ihrem Rand bequem sitzen und den Klang des strömenden Wassers anhören kann.
Auch die untere Wanne ist drehbar. Man könnte sagen prinzipiell wie ein Kinderkarussell. Mit der Umdrehung der Wanne würde man den Wasserdurchfluss beschleunigen, womit das Objekt insgesamt interaktiver wird und für seine direkte Anbindung auf das Schöpfen auch für einen Menschen, welcher mit der Fontäne kommuniziert, interessanter wird. Ein aufwiegendes Element auf dem Gipfel der Fontäne ist ein symbolisch umgewandelter Wappen der Stadt Cheb, mit dem die Zeit und Einflussumkreis dieser Stadt auf die nahe und auch entfernte Umgebung behauptet wird. Im Winter ist die Plastik im Stande sehr gut auch ohne Wasser funktionsfähig zu bleiben, da der kinetische Mechanismus vom Wasser unabhängig ist.
Den Maßstab der Fontäne wählte ich so, damit er mit der Größe mit den bestehenden Brunnen korespondiert und der Raum im Verhältnis zu einem Menschen vervollständigt wird. Also es soll dazu führen dass der Marktplatz mit der Strasse Svobody optisch und was die Bedeutung anbelangt verkoppelt werden.
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Pavel Drda, ak. sochař
Um den Durchblick im Raum des Marktplatzes Krále Jiřího z Poděbrad effektiv zu nutzen entwirft der Autor, dass das Artefakt auf die Achse - die Straße - tiefer in den Marktplatz hin platziert wird.
Anfang der chronologischen Achse wird so um cca 12 Meter verschoben.
Der Autor entwirft die Plastik „Große Freude". Es handelt sich um Figuralplastik, die spontane Freude eines menschlichen Geschöpfs ausdrückt. In einer immer komplizierten Welt, in einer immer mehr abgehetzten Zeit fordert die Plastik dass man eines von einfachsten und gleichzeitig schönsten von menschlichen Gefühlen - der Freude, bewusst sein soll. Das Objekt fordert auf zum Anhalten, Karessieren mit der Auge aber auch mit den Handflächen, inspiriert zum Lachen und einer guten Laune.
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Miloslav Svoboda, ak.sochař
Nach der Beurteilung der Lage und des Raumes auf dem Marktplatzes Krále Jiřího z Poděbrad entwirft der Autor das Artefakt tiefer in den Marktplatz, auf die Achse der Straße Březinova zu platzieren. Anfang der chronologischen Achse wird auf dieser Weise cca um 12 Meter verschoben.
Inhaltsbezogen wird das Artefakt als ein Wasserbrunnen entworfen. Das Objekt soll die historischen Stadtteile Cheb evozieren. Der Autor meint wohl das Richtige, er kehrt zu einer historischen Lösung des Marktplatzes zurück (im 18. Jahrhundert gab es an dieser Stelle einen Brunnen).
Er entwirft einen Quader, in dessen Wänden Fenster und Gucklöcher erscheinen, manche sind real, andere sind blind. „Bedachung" ist symbolisch, einen Bestandteil bildet geschmiedetes Stahlgitter in der For eines Pyramidedaches. Aus irgendwelchen Wandlöchern des Objektes wird das Wasser, frei die Wände hinunterfließend strömen.
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Akad. soch. Antonín Kašpar
Bei der Arbeit auf der Statue bin von nachstehend angeführten Überlegungen ausgegangen. Die Statue soll in dem oberen Teil des Marktplatzes stehen, wo sie zu einer Dominante werden soll. An diese Stelle stand mal ein Brunnen, es wäre also angebracht, dass man in der neuen Statue wieder ein Wasserelement verwendet. Die Statue sollte mit keinem Steinbecken oder Geländer begrenzt werden. Es gab hier ursprünglich Stadttor, deshalb könnte die Statue einen Torbogen oder zu mindest seinen Teil evozieren und den Zuschauer dazu bewegen, durch diesen Bogen durchzugehen, als ob es ein allegorisches Tor wäre, durch das er aus der Historie in die Gegenwart und umgedreht, durchgegangen worden wäre. Die Statue auf so bedeutender Stelle sollte eindeutige auf die Vergangenheit verweisende Botschaft tragen, die in der Gegenwart gültig und möglicherweise aktuell auch für die zukünftigen Generationen ist. Die Statue sollte auch ein interaktives Element haben, mit dem sie sich in das Leben der Stadt Cheb so, eingegliedert hätte, damit sie für die Einwohner stets aktuell ist.
Deshalb beschließ ich eine zweiteilige Statue zu bilden.
Ein Obelisk - schwarzes Prisma aus dem geschliffenen Granitstein. Aus der Mitte seiner oberen Platte, die so ausgefräst wird, dass sie einen seichen Schüssel bildet, wird es ein Wasserzufuhr geben, mit dem der gesamte Schüssel so eingefüllt wird, dass er bei dem Anblick von oben ein quadratisches Spiegel bildet. Im Eckpunkt auf den ein Finger zeigt, wird das Wasser hinausfliesen d.h. bei dem Anblick von unten wird es quellen und durch die ausgefrästen Rillen die ihm einen Weg machen werden, wird es nach unten fliesen, als ob es auf den Steinen so gemurmelt hätte, dass es möglich wäre auf jede beliebige Stelle das Wasser an die Handfläche zu nehmen. In dem unteren Teil wird das Wasser in einen Kanal einmünden, welcher den Anfang des 400 m langen Demogramm bilden wird.
Eine Bronzehand - cca 250 cm vom Obelisk entfernt wächst aus der Pflasterung des Marktplatzes naturalistisch modellierte Bronzehand mit dem aufgerichteten Finger auf, welcher auf einen Punkt auf der oberen Ecke des Obelisk zeigt, dass er es fast berührt. Diese organische Form bildet einen Gegensatz zu den reinen und geraden Linien des Obelisk und gemeinsam mit ihm evoziert sie das Tor, durch das man aus der Historie des Marktplatzes in die Gegenwart der neuen Fußgängerzone und zurück durchgehen kann.
Auf die Fläche des Obelisk, dicht unter ihrem Rand habe ich eine Lateinaufschrift platziert: RES FUTURUS IN MANIBUS VESTRIS HABETIS, was ja bedeutet „DIE ZUKÜNFTIGE SACHEN HABEN SIE IN IHREN HÄNDEN" und bildet insgesamt einen Ring der Schrift herum des Prismas.
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Vladimír Kalouš
Entwurf für das Artefakt auf dem oberen Teil des Marktplatzes Krále Jiřího z Poděbrad ist ein Romanischer Steinbogen der max. Höhe von v. 2,5 m, gegebenenfalls mit einem Wasserfall in seinem oberen Teil. Unter ihm liegt ein Kreisabflussgitter, welches den, durch die Mitte der Fußgängerzone durchlaufenden Arretierrost beendet.
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Wettbewerbsverlauf
Von allen angeführten Entwürfen sind in der ersten Phase drei ausgewählt worden.
· Prof. Marian Karel, Akademischer Maler
· Jaroslav Róna
· Akad. Bildhauer. Antonín Kašpar
Die Autoren sind dann aufgefordert worden ihre Entwürfe weiter auszuarbeiten und darauf hin verlief der Finalauswahl. Als Siegentwurf ist das Projekt mit der Arbeitsbezeichnung „Pforte der Zeit" des Autors Prof. Marian Karel ausgewählt worden.


